| Flutung / Stauverfahren
Abdichtungsebenen prüfen.
Wasserwege eingrenzen.
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Mit kontrollierter Wasserbelastung und gezieltem Einsatz von
Prüffarben grenzen wir mögliche Ursachen des Wassereintritts ein.
Abdichtungsebenen prüfen.
Wasserwege eingrenzen.
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Mit kontrollierter Wasserbelastung und gezieltem Einsatz von
Prüffarben grenzen wir mögliche Ursachen des Wassereintritts ein.
Undichtigkeit unter Wasserbelastung untersuchen
Beim Stauverfahren wird eine geeignete Dachfläche oder ein abgegrenzter Teilbereich kontrolliert mit Wasser beaufschlagt. Wir beobachten, ob und wo Feuchtigkeit in darunterliegenden Bauteilen austritt. Bei Bedarf ergänzen wir das Wasser mit einer geeigneten fluoriszierenden Prüffarbe, um Wasserwege und den Zusammenhang zwischen Prüfbereich und Schadstelle nachvollziehbar zu untersuchen.
Vor jeder Flutung steht die Beurteilung des Dachaufbaus
Entscheidend sind der vorhandene Dachaufbau, das Gefälle, die Entwässerung und die Ausbildung von Anschlüssen, Aufbordungen und Durchdringungen. Ebenso berücksichtigen wir bereits bekannte Wassereintritte und die Zugänglichkeit der darunterliegenden Bereiche. Wasserstand und Prüfdauer werden auf die Situation abgestimmt. die Zusätzliche Wasserlast, mögliche Folgeschäden und eine kontrollierte Entleerung müssen vor Beginn berücksichtigt werden.
Gezielte Prüfbereiche statt unkontrollierter Wasserbelastung
Wo es die Gegebenheiten erlauben, untersuchen wir Teilflächen getrennt und gehen schrittweise vor. Das hilft, verdächtige Bereiche einzugrenzen und Beobachtungen zuzuordnen. Der Wasserstand muss zum Prüfziel passen. Ein Anschluss oberhalb des erreichten Wasserstands wird durch den Anstau nicht automatisch mitgeprüft. Während der Prüfung werden Wasserstand, sichtbare Veränderungen und mögliche Austrittsstellen kontrolliert.
Prüffarbe macht Zusammenhänge erkennbar
Fluorizierende Prüffarbe kann bei geeigneten Bedingungen einen Wasserweg sichtbar machen. Je nach Produkt und Situation erfolgt die Kontrolle auch unter UV-Licht. Ein nachgewiesener Farbaustritt liefert einen Hinweis auf die Verbindung zum gestauten Berreich. Die sichtbare Austrittsstelle muss jedoch nicht unmittelbar unter der eigendlichen Leckstelle liegen. Wasser kann sich innerhalb des Dachaufbaus oder entlang von Bauteilen seitlich verlagern.
Was das Stauverfahren aussagt und wo seine Grenzen liegen
Ein beobachteter Wassereintritt ist ein konkreter Befund unter der Bedingung der Prüfung. Bleibt ein Austritt aus, ist daher nicht automatisch jede Undichtigkeit ausgeschlossen. Kleine Leckstellen, verzögerte Wasserwege, verdeckte Austrittsstellen oder Bauteile ausserhalb des angestauten Bereichs können die Aussage begrenzen. Das Stauverfahren liefert deshalb nicht in jedem Fall eine Punktgenaue Ortung. Bei Bedarf ergänzen wir die Untersuchzng durch weitere geeignete Prüfverfahren oder gezielte Sondierungen.Das Verfahren wird vor allem eingesetzt, um bei mehreren infrage kommenden Abdichtungsebenen einzelne Ebenen gezielt zu prüfen und die Ursache des Wassereintritts im Ausschlussverfahren einzugrenzen.
Abdichtungsebenen gezielt prüfen und mögliche Schadensursachen im Ausschlussverfahren eingrenzen.
Wasserwege mit geeigneter Prüffarbe nachvollziehen und Austrittsstellen zuordnen.
Prüfbedingungen und Befunde dokumentieren, um weitere Massnahmen fundiert zu planen.
Bei Bedarf mit anderen Prüfverfahren kombinieren, um die Ursache weiter einzugrenzen.